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Die Geschichte des Taxis
beginnt schon im 17. Jahrhundert mit den Sänften, die zur
öffentlichen Benutzung erstmals 1617 in Paris und 1668 in Berlin
eingesetzt wurden. Diese "Portechaisen" hatten vor allem in Berlin ihre
Blütezeit und sind die Vorstufe in der Entwicklung der Taxis. Um den
aus Frankreich zugewanderten Hugenotten, die kein Handwerk erlernt hatten, eine
Einkommensquelle zu schaffen, ordnete der Kurfürst Friedrich Wilhelm am 1.
Januar 1668 an, dass in seiner Residenz 12 Sänften bereit stehen
sollten. |
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In Leipzig
wurde ein Reglement für Sänftenträger erlassen. Hierbei handelt
es sich um eine der ersten amtlichen Regelungen des öffentlichen
Personentransportwesen überhaupt. Bald verdrängte die schnellere
und bedarfsgerechte Kutsche die Sänfte. Das Zeitalter des Fiaker dauerte
bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. |
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1892 wurde der
Taxameter eingeführt. Ab 1927 wurde die Erlaubnis zum
Pferdedroschkenbetrieb nicht mehr erteilt. Mit der Entwicklung des Automobiles
wurde die erste "Benzintaxameter- droschke" um die Jahrhundertwende
eingesetzt. Die junge Automobilindustrie hatte naturgemäß
Interesse daran, den öffentlichen Fuhrverkehr für sich zu gewinnen
und forcierte konsequent den Bau von Autodroschken. Heute sind in
Deutschland ca. 50.000 Taxen unterwegs. |
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Im Jahr 2007
wurden etwa 405 Mio. Personentransporte in Deutschland durchgeführt, wobei
etwa 2700 Mio. Kilometer zurückgelegt wurden.
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